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Glück und Weisheit – Rudolf Steiner

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Die Zeit „zwischen den Jahren“ wird bekanntlich gerne dazu verwendet, andere mit klugen Zitaten zu beglücken. Hier ist eines von Rudolf Steiner. Beim Stöbern im Internet-Antiquariat habe ich es gefunden. Dort war ein Gästebuch zum Kauf angeboten, das diese handschriftliche Widmung von Rudolf Steiner von 1906 aufwies:

Die Freuden erkennen wir als Gnadesgaben in der Gegenwart
Die Leiden enthüllen aber ihren Wert erst, wenn sie vergangen
Die ersten bringen das Glück
Die zweiten erzeugen die Weisheit

Gefunden bei zvab.com

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Written by Östermann

26. Dezember 2015 at 14:55

Veröffentlicht in Intuition

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Wie wir ticken | SZ-Volontäre über das Tempo in unserer Gesellschaft

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Das hervorstechendste Merkmal des Lebens unserer Zeit ist zweifellos sein Tempo – das, was wir seine Eile nennen könnten, die Geschwindigkeit, in der wir uns bewegen, der Hochdruck, unter dem wir arbeiten.
William Rathbone Greg, 1877

Mit diesem Zitat machen die Volontäre der SZ ihr Web-Special – Wie wir ticken – auf. Sie begeben sich auf die Spur des Zeitempfindens, der Beschleunigung, der Unterschiede zwischen den Kulturen und der Paradoxien in der Wahrnehmung der Zeit gemacht.

 

Written by Östermann

20. September 2015 at 14:06

Veröffentlicht in Arbeitswelt, Gesellschaft, Technologie

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Das Henne-Ei-Problem nachhaltiger Stadtentwicklung – Dieter Spath bei SWR2 Aula

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Man steigt morgens in sein Elektromobil, das man sich mit anderen teilt, und fährt zur Arbeit, währenddessen kann mit man seinem Smartphone noch Lebensmittel bestellen oder ausfindig machen, wo gerade der Sohn herumspaziert. Dann arbeitet man in einem fast vollständig digitalisierten Büro, das sich in einem absolut ökologisch effizienten Gebäude befindet.

So ungefähr stellt sich Dieter Spath vom Fraunhofer Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation (FhG IAO) den Alltag in der Stadt der Zukunft vor. In einem Beitrag der SWR2 Aula vom 1.1.2012 schildert er, was derzeit getan wird, um die vielen Fragen auf dem Weg dorthin zu klären. Besonders das Henne-Ei-Problem hemme oft die weichenstellenden Investitionen. Jeder warte auf den anderen.  

Die Stadtoberen investieren nicht, weil sie nicht wissen, ob ihre Projekte auch genutzt werden, Industrieunternehmen entwickeln nicht, weil sie nicht wissen, ob der Markt für ihre Produkte kommen wird, die Infrastruktur wird nicht gebaut, weil man nicht weiß, ob sich die Industrie entwickelt und so geht dieses Spiel im Kreis herum. 

Die Wurzel dieses Übels liegt darin, dass wir es mit extrem unterschiedlich langen Lebenszyklen dieser einzelnen Elemente zu tun haben. Stadtstrukturen sind zum Teil über 100 Jahre alt. Wir können sie zurückverfolgen auf alten Fotos, sie haben schon zu Zeiten existiert, als unsere Großväter noch nicht gelebt haben. Während die Dinge, über die wir jetzt diskutieren: mobiles Internet, Mobilitätsdienstleistungen, Ladeinfrastrukturen, Elektromobilität und Ähnliches, kurzzyklische Dinge sind mit Produktlebenszyklen von wenigen Monaten bis wenigen Jahren.  

Wenn man Spath folgt, wird der Durchbruch nur gelingen, wenn Planung und Design neuer städtischer Umgebungen gemeinsam mit den Menschen vorangetrieben wird. Die Informationstechnik macht es möglich, bei der Bürgerkommunikation verstärkt mit Visualisierungen zu arbeiten. 

Der Beitrag steht bei SWR2 zum Nachhören oder zum Nachlesen bereit. 

Written by Östermann

3. Januar 2012 at 14:17

Veröffentlicht in Nachhaltigkeit, Zukunft

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