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Traum und Wirklichkeit

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Den Traum träumen, der nicht blind macht, nicht stumm macht, nicht taub macht, sondern handlungsfähig (Wir haben einen Traum). Wie Träumende sollen wir sein, als Menschen füreinander (Im Jubel ernten, die mit Tränen säen). Seht ihr den Morgen (der in der Luft liegt?). Lasst uns Träume hüten.

Zitat gefunden im Newsletter Nr. 341 von entzuecklika

Written by Östermann

29. März 2014 at 13:53

Veröffentlicht in Spiritualität

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Serendipity, Zufallsrauschen, Freiheit und Verantwortung

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Wird unser Leben von einem höheren Schicksal gelenkt? Oder vom Zufall? Wie können wir überhaupt verantwortlich sein für das, was uns widerfährt? Detlef Kühn sortiert die Gedanken dazu in einem Radiobeitrag für SWR2 Glauben, auch zum Nachlesen als Sendungsmanuskript verfügbar. 

In dem Film „Serendipity“ ist es die zufällige Begegnung von Jonathan und Sara, die die beiden mit dem Schicksal ringen lässt, sobald sie dem Zufälligen eine Bedeutung geben. Sie sind verliebt.

Der Münchner Psychologe Ernst Pöppel weist auf unsere beschränkte Wahrnehmung hin.

Es gibt keine Sinnessysteme für das Zufällige; ich kann den Zufall nicht erkennen, ich kann nur aufnehmen, was Bedeutung hat. Dies heißt, dass das Unvorhergesehene, das Zufällige, sofort aus der Welt des Beliebigen herausgenommen wird.

Der Philosoph Odo Marquard bringt es auf den Punkt:

Des Menschen Wirklichkeit ist überwiegend das Zufällige. Zufällig ist das, was auch anders sein kann. Aber wenn es anders sein kann, dann ist es häufig auch anders. Die zufällige Wirklichkeit umfasst Verschiedenes: Sie ist vielgestaltig, bunt. Diese Buntheit ist die menschliche Freiheitschance.

Wie wir in diesem „Zufallsrauschen“, wie der Wissenschaftsphilosoph Klaus Mainzer es nennt, aus den Möglichkeiten wählen, wie wir Kairos beim Schopfe packen, darin zeigt sich unsere Verantwortung.

Da fällt mir ein Text von Humberto Maturana und Pille Bunnell ein, in dem sich die beiden mit der Freiheit auseinandersetzen. Sie sehen die Freiheit und die Selbstverantwortung als zwei Seiten einer Medaille.

Wir sprechen von Freiheit, als ob es etwas mit momentanen Möglichkeiten zu tun hätte, aber Möglichkeiten sind nur insoweit Möglichkeiten, als sie von jemandem als solche erkannt werden. Sie sind nicht Möglichkeiten an sich. … Freiheit hat nichts mit Möglichkeiten zu tun, sondern damit, wie wir unsere Möglichkeiten in unserem Bewusstsein ausleben. Deshalb ist Freiheit eine Erfahrung, und es ist eine fundamentale Erfahrung.

Und weiter:

Freiheit ist die Erfahrung, für die eigene Verantwortung verantwortlich zu sein.

Wenn wir uns in unseren Situationen sehen lernen, können wir lernen, Verantwortung zu übernehmen. Das ist Freiheit!

Zitiert aus: Maturana, Humberto/Bunnell, Pille: Reflexion, Selbstverantwortung und Freiheit. Zeitschrift Lernende Organisation (LO) 63, Sept/Okt. 2011,  S. 23 ff.

Written by Östermann

16. Februar 2014 at 17:40

Balance

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Written by Östermann

7. Juni 2013 at 14:29

Veröffentlicht in Arbeitswelt, Gesellschaft

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Alles Einbildung? – Lesch zum Radikalen Konstruktivismus

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Da hat der eloquente Harald Lesch wohl etwas gründlich missverstanden. Er meint, dass der Radikale Konstruktivismus behauptet, alles sei Einbildung. Am Beispiel Wattenmeer versucht er es zu widerlegen …

Das Zitat dazu ab ca. 1:30.

Schauen wir doch, was Ernst von Glasersfeld dazu gesagt hat:

Man braucht in der Tat gar nicht sehr tief in das konstruktivistische Denken einzudringen, um sich darüber klar zu werden, dass diese Anschauung unweigerlich dazu führt, den denkenden Menschen und ihn allein für sein Denken, Wissen, und somit auch für sein Tun verantwortlich zu machen.

via marco-bettoni.blogspot.de

Written by Östermann

6. Januar 2013 at 22:02

The Guardian commercial – Points Of View

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Zeit, dieses Commercial des Guardian wieder in Erinnerung zu rufen. Wie die Perspektive unsere Wahrnehmung prägt …

Written by Östermann

6. Mai 2011 at 21:02

Veröffentlicht in Intuition

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The word is never the thing. | J. Krishnamurti

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The word is never the thing.

The eagle in its flight does not leave a mark, only the scientist does. And in enquiring into this question of freedom there must be not only the scientific observation, but also the flight of the eagle that does not leave a mark at all; both are required; which is, both the verbal explanation and the non-verbal perception, bearing in mind that the description is never the described, the explanation is never that thing which is explained, that is the word is never the thing.

The Flight of the Eagle, London 2nd Public Talk 16th March 1969

Wir verwechseln ja immer wieder gerne die Landkarte mit der Landschaft. Jiddu Krishnamurti hat dafür ein schönes Bild gefunden.

Written by Östermann

16. Oktober 2010 at 11:42

Veröffentlicht in Spiritualität

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