Östermanns Blog

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Sensoren (19): Selbstbild, Fremdbild, Netzbild – ein digitales Identitätscockpit

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Verletze niemanden; trage konstruktiv zur Weiterentwicklung der
digitalen Allmende und zur Entwicklung anderer bei, soweit du nur kannst.

So könnte das Prinzip eines digitalen Humanismus lauten, angelehnt an einen Leitsatz von Schopenhauer. Gunter Dueck, Max Senges und Martin Schössler legen es ihren Überlegungen für eine digitale Identität und für die Verwirklichung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung zugrunde, die sie in einem Papier, veröffentlicht im Herbst 2019, notiert haben.

Was passiert, wenn wir in die Suchmaschine unseren eigenen Namen eingeben? Datenanalysten und Algorithmen der Plattformbetreiber und Marketing-Dienstleister erstellen daraus ein Persönlichkeitsprofil, ob wir das wollen oder nicht. Wie das funktioniert, kann man z.B. auf einer Website der Universität Cambridge namens Apply Magic Sauce ausprobieren.

Mit einem Identitätscockpit das Netzbild selbst gestalten

Die Autoren stellen sich vor, dass ein Identitätscockpit alle wichtigen Dokumente enthält. Wir können sie in einer sicheren Cloud speichern und verwalten. Ähnlich, wie verifizierte Twitter-Accounts ein blaues Häkchen bekommen, könnten sich in dem Cockpit Dokumente befinden,

die ich selbst eintragen kann (ohne blaues Häkchen) und solche, die als echte Dokumente von dazu Berechtigten eingefügt wurden. Ich möchte einen blauen Haken von der Uni hinter meiner Doktorurkunde, einen vom Patentamt bei den Patenten, einen vom Arzt bei der Blutgruppe. Es gibt also „meine“ Einträge und „beglaubigte“.

In dem Identitätscockpit kann jeder Mensch selbst bestimmen, welche Daten er wem freigibt, für welchen Zweck und für wie lange. Jeder Mensch kann seine Daten für andere sperren. Die Autoren räumen ein, dass ein solches Identitätscockpit voraussetzungsreich ist, wenn es gegen Hackerangriffe geschützt sein soll und wenn der Bürger die Löschung seiner Daten durch den Internethändler bei Entzug der Nutzungsberechtigung durchsetzen will.

Wir brauchen sichere IT und harte Gesetze!

Vorbild könnte, so die Autoren, Estland mit seinem Digitalprojekt e-estonia sein. Das kleine Land im Baltikum gilt als Vorreiter in eGovernment und eCitizenship. Und wie sieht es dort mit Datenschutz und Datensicherheit aus? Das digitale Estland setzt beim Datenschutz auf „Truth by Design“, so erzählt Tobias Koch, ein Deutscher mit estnischem Bürgerausweis, in einem Feature von Deutschlandfunk Kultur.

„Jeder Zugriff auf Daten wird registriert. Das heißt: Wenn ich in einer estnischen Steuerbehörde oder einer Bank arbeite – ich nutze diese Karte auch, um mich dort zu identifizieren. Das heißt, wenn das Finanzamt meine Informationen im Einwohnermeldeamt abfragt, dann kann ich das später in einer Logfile sehen. Ich habe einen Timestamp, ich habe eine Beschreibung, was gemacht wurde und wer das gemacht hat. Und das ist etwas, das in Estland das ,reversed Big Brother Principle‘ genannt wird. Man übermittelt Daten, aber ich kann – statt vor Ehrfurcht zu erstarren, dass der Staat meine Information hat -, wenn es einen unberechtigten Zugriff gab, die Institution zur Verantwortung ziehen.“

Bei der Datensicherheit geht Estland ebenfalls neue Wege, setzt auf Blockchain und hat die Daten in einer data embassy in Luxemburg gesichert.

Offener Standard für Identitätsmanagement fehlt

Digitale Identität schreckt viele ab, weil mittlerweile viel Missbrauch in der Welt ist. Es drängt sich die Frage auf: Ist eine Umkehrung des Überwachungsprinzips nach dem Muster von „Big Brother“ überhaupt möglich? Dueck, Senges und Schössler gehen bei ihrer Suche nach einer Antwort in Anlehnung an Larry Lessig davon aus, dass die grundlegende technologische Architektur bereits darüber entscheidet, ob Kontrolle (Technology of Control) oder Teilhabe (Technology of Access) angestrebt wird. Das abschreckende Beispiel für eine Kontrollarchitektur ist das chinesische Social Credit System, in dem die Menschen dem intransparenten Algorithmus ausgeliefert sind, nach dem ihre Handlungen über Anreize „belohnt“ oder durch Ausschluss bestraft werden.

Auf dieser Basis entwickeln die Autoren den Grundriss einer digitalen Identitätsarchitektur. Sie betonen, dass Informationstechnologie (IT) mit der Lebensführung der Bürger unauflöslich verknüpft ist. IT hat unmittelbare soziale Auswirkungen.

Die Stärkung der Sicherheit in der digitalen Gesellschaft liegt damit in der gemeinsamen Verantwortung sowohl des Einzelnen als auch privater und öffentlicher Körperschaften im In- und Ausland. Die Debatte um die zukünftige (digitale) Identitäts-Architektur gehört somit in die breitere
Öffentlichkeit und darf nicht mehr nur in Expertenzirkeln geführt werden.

Der Vorschlag sieht vor, dass Bürger überhaupt erst einmal die Möglichkeit eingeräumt wird, eine elektronische ID zu beantragen. Sie soll zum einen Informationen über einen selbst einsehbar, zum anderen Informationen für Dritte abrufbar bereithalten. Denkbar ist eine solche ID auch für Unternehmen, Vereine und andere Institutionen. Falls an die schon existierende Steuer-ID der Finanzbehörden angeknüpft werden soll, ist zu beachten,

dass hier nicht nur erweiterte Möglichkeiten, sondern eine grundweg an Fähigkeiten positiv orientierte Nutzerbeziehung realisiert wird, die sich nicht in finanziellen oder rein behördlichen Interaktionsmustern erschöpft.

Denn tatsächlich gibt es ja in Deutschland bereits umfangreichste Datenpools. Da die meisten Daten im urbanen Umfeld sowie bei den neuen Mobilitätslösungen anfallen, bilden die kommunalen Rechenzentren einen der wichtigsten Knotenpunkte.

Es handelt sich also nicht um eine staatliche Bürger-ID, sondern um eine staatlich anerkannte ID, mit der Bürger z.B. ihrer Bank oder ihrem Vermieter den relevanten Datenausschnitt zukommen lassen könnten. Diese Form des Identitätsmanagements würde natürlich auch das magische Dreieck der Datenbeziehungen von Privatpersonen, Unternehmen und staatlichen Institutionen verändern. Vor allem würde das Risiko von Providern, deren Geschäftsmodell auf Daten beruht, steigen, während die Wertschöpfung durch Identifizierung durch den ID-Dienstleister erbracht würde.

Selbstbild, Fremdbild, Netzbild

Die Persönlichkeit, wie sie sich im Netz abbildet, würde so für die Bürger im Sinne des informationellen Selbstbestimmungsrecht gestaltbar. Das bewusst gestaltete Netzbild würde auf die Akteure im Netz, Unternehmen und staatliche Institutionen, treffen. Bürger könnten je nach Bedarf und Anlass die jeweils relevanten Eigenschaften kenntlich und andere unkenntlich machen. Ähnlich wie Influencer es schaffen, mit ihrem Netzbild andere dazu zu bringen, ihren Handlungen oder Ansichten bezogen auf kommerzielle Produkte zu folgen, könnten Netzbilder auch für Zwecke des Gemeinwohls wirksam werden. Fridays for Future ist für die Autoren ein aktuelles Beispiel.

Wenn wir also in der Lage sind, unser Selbstbild und Netzbild in Einklang zubringen und dieses auf ein entsprechendes Interesse in der Gesellschaft trifft, kann unser Netzbild eine skalierbare positive Veränderung der Gesellschaft bewirken.

Der Vorschlag klingt nach meinem Eindruck optimistisch, vielleicht auch utopisch. Es ist jedoch alle Anstrengung wert, die digitale Souveränität der Bürger zu verwirklichen. Als Alternativen zur Übertragung der demokratischen Grundwerte in die Netzwelt drohen, für alle längst sichtbar, der digitale Totalitarismus des „Big Brother“ nach chinesischem oder des „Big Nudging“ nach amerikanischem Muster.

Written by Östermann

27. April 2020 at 15:29

Unternehmensmodelle im Wandel (20): New Work nach Fridtjof Bergmann

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Kürzlich hat Gunnar Sohn in einem Blogbeitrag auf eine Rezension hingewiesen, die er 2005 für den Deutschlandfunk produziert hat. Es ging um ein Buch, das sich mit der Zukunft der Arbeit befasste. Der Autor war Fridtjof Bergmann, Vordenker der New-Work-Bewegung. Das hat mich neugierig gemacht. So bin ich auf ein Interview (veröffentlicht in Der Bund in Teil 1 und Teil 2) gestoßen, das Michael Morgenthaler 2017 mit Bergmann geführt hat.

Bergmann äußert sich kritisch zur Diskussion über Neue Arbeit, wie er sie auf einer Tagung erlebt hat. Es sei sehr viel über Führungstechniken und Organisationsfragen gesprochen worden, über Wege, wie Unternehmen ihre Arbeitskräfte noch besser domestizieren und ausbeuten könnten. Ihm geht es jedoch ganz grundsätzlich um das Verständnis von Arbeit.

Es ist mir ein Rätsel: Die grosse Mehrheit der Menschheit lässt sich verführen, eine Arbeit zu verrichten, die sie müde macht und klein hält, um dann Dinge zu kaufen, die sie nicht braucht. Wir hätten dank des technologischen Fortschritts die Möglichkeit, mit wenig Aufwand die Dinge herzustellen, die wir zum Leben brauchen, und die Armut weltweit abzuschaffen. Stattdessen strampeln wir uns, angetrieben von Konsum- und Wachstumswahn, in sinnentleerten Jobs müde, verbrauchen Ressourcen im Übermass und verschärfen die Kluft zwischen Reich und Arm. 

Diese Kritik trifft einen Nerv, weil ja nicht nur wegen der zunehmenden Automatisierung mit einem sinkenden Bedarf an menschlicher Arbeit zu rechnen ist, sondern weil uns die Klimakrise vor Augen führt, dass viel Arbeit in der Konsum- und Wegwerfgesellschaft nur der kurzfristigen Profitorientierung dient, ohne Rücksicht auf Bedarfe der Menschen heute und der zukünftigen Generationen.

Die Alternative, die Bergmann sieht, ist freilich nicht so einfach zu haben. Denn letztlich ist sie mit einer Abkehr von der bisherigen Logik des Wirtschaftens verbunden.

Die «Neue Arbeit» hat drei Pfeiler: Erstens sollen Menschen herausfinden, was sie «wirklich, wirklich tun wollen» und darin unterstützt werden, mit ihrer Berufung Geld zu verdienen. Das bedingt auch, dass sich unser Schulsystem viel konsequenter auf Potenzialentfaltung konzentriert statt die jungen Menschen fit zu machen für einen Arbeitsmarkt, den es nach deren Schulabschluss so gar nicht mehr geben wird. Zweitens sollen die Dinge des täglichen Gebrauchs in regional organisierten Gemeinschaften hergestellt werden, wie das etwa beim Urban Gardening oder in Reparaturwerkstätten schon passiert. Und drittens sollen genossenschaftlich organisierte Unternehmen aufgebaut werden, in denen die Menschen nicht nur Angestellte, sondern auch Unternehmer sind. 

Praktische Ansätze für seine Vorstellung der Arbeit in der Zukunft sieht er z.B. in der freien Softwareentwicklung, bei Stiftungen, zu meiner Überraschung aber auch bei Google. Die Tatsache, dass die Google-Mitarbeitenden aufgefordert sind, einen Tag pro Woche eigene Projekte zu verfolgen, ist ihm schon genug Indiz für neue Arbeit, auch wenn Google zwei dieser drei Kriterien für neue Arbeit ganz offensichtlich verfehlt. Bergmann optimistisch:

Die Zeit, in der die Wirtschaft diktierte, welche Jobs es gibt und welche Produkte wir kaufen, neigt sich dem Ende zu. Je mehr Arbeit uns von Maschinen abgenommen wird, desto wichtiger werden Fähigkeiten wie Kreativität, Kooperation und Empathie.

Mir scheint gleichwohl, dass damit der Bruch im Dialog um die Arbeit der Zukunft und die Zukunft der Arbeit deutlich angesprochen ist. Vielleicht braucht es neue regionale Formen der Organisation, neue genossenschaftliche Unternehmensverfassungen, in denen sinnvolle Arbeit viel direkter aus dem konkreten Bedarf „vor Ort“ hergeleitet werden kann und die Bedingungen der Arbeit am Schutz von Klima, Umwelt und Artenvielfalt ausgerichtet werden.

II

Der New-Work-Experte Markus Väth hat sich intensiv mit dem Werk von Bergmann auseinandergesetzt. Er erläutert in diesem Video die Eckpunkte der „Sozialutopie“ von Bergmann:

  • Radikale Kürzung der Lohnarbeit
  • Arbeit, die Du „wirklich, wirklich“ willst
  • Wirtschaft des minimalen Kaufens

Väth schlägt vor, wie diese Utopie mit den Wirtschaftsunternehmen „versöhnt“ werden kann, ohne in die Falle der isolierten Einführung neuer Methoden, wie z.B. Agilität, zu tappen. Er regt an, die Parallelen des philosophischen Urkonzepts mit der heutigen Wirtschaft ausfindig zu machen. Seine Gedankenkette geht von Freiheit (wie sie Bergmann meinte), über Selbstverantwortung, Sinn und Entwicklung zur Sozialverantwortung. Wenn man so tut, als seien dies die Prinzipien für New-Work-Unternehmen, dann entsteht die Vision eines Unternehmens, das nicht länger eine schädliche, sondern eine „heilende Wirkung“ ausstrahlt, so Väth. Entscheidend sei letztlich, ob jeder von uns ganz praktisch anfängt, die Utopie in unserem Unternehmen lebendig werden zu lassen.

Während Bergmann eine Utopie formuliert, die einerseits den Einzelnen als Akteur sieht, der durch Selbstreflexion neue Wege für sich persönlich sucht, andererseits auf eine dezentrale, solidarische Wirtschaftsordnung setzt, haben wir es bei Väth mit einer verkürzten Utopie zu tun, bei der die Prinzipien innerhalb bestehender Organisationsstrukturen und Unternehmensverfassungen gelebt werden sollen.

III

Ein ganz anderes Bild entsteht, wenn man mit dem Berliner Wirtschaftssoziologen Philipp Staab betrachtet, wie sich die Logik der neuen proprietären Märkte, die von den Digitalkonzernen und Plattformbetreibern kontrolliert werden, auf die Arbeitswelt auswirkt. Im Interview legt er seine Beobachtungen dar.

Wechselseitige Bewertung und Tracking sind heute gelernt und eingeübt. Das Prinzip, das die Digitalkonzerne auf ihren Plattformen flächendeckend verbreitet haben, macht sich auch innerhalb von Unternehmen breit. Es ist zum Vorbild für die Restrukturierung von Arbeitszusammenhängen geworden. Das Feedback- und Bewertungssystem Zonar bei Zalando sei nur ein Beispiel von vielen. Ähnlich seien in den Softwareanwendungen häufig auch Tracking-Funktionen eingebaut und würden von den Unternehmen benutzt, ohne schon genau zu wissen, was man mit den Datenmengen anfangen will.

Staab unterscheidet in der digitalen Arbeitswelt der Plattformökonomie zwischen den wenigen Zentren, in denen hochqualifizierte, kreative Arbeit geleistet wird mit vielen Benefits und wenig Kontrolle, und der Peripherie, den Produzenten, die auf diese proprietären Märkte angewiesen sind. Auf ihnen laste ein hoher Druck, immer mehr aus der Arbeit herauszupressen.

Wenn man sich die langfristige Entwicklung anschaue, dann sei ein stetiger Zugewinn an Bürgerrechten zu erkennen, der zuletzt auch die Arbeitswelt, etwa als Mitbestimmungsrechte, erfasst habe. Diese Entwicklung stagniere in den letzten Jahrzehnten oder sei sogar zurückgedreht worden. Nur als Konsumenten und Verbraucher hätten wir in jüngerer Vergangenheit Zugewinne zu verzeichnen. Der Konflikt zwischen Kapital und Arbeit wüte mittlerweile in uns selbst.

Staab schlägt vor, das Selbstverständnis vom Verbraucher wieder mehr zum Bürger hin zu lenken. Es gelte, das Bewusstsein bei den Bürgern zu schärfen, dass die gegenwärtige Entwicklung mit fundamentalen Verlusten historisch erkämpfter Anrechte verbunden ist. Voraussetzung dafür sei, den Dialog über die Zwecke des Wirtschaftens zu beleben. Die Digitalkonzerne haben uns gezeigt, wie man Märkte gestalten kann. Europa hat die große Chance, diese Gestaltungsfähigkeit aufzugreifen und an anderen, nämlich bürgerschaftlichen und demokratischen Zwecken, auszurichten. Jetzt heisst es, Ernst machen mit den drängenden zivilgesellschaftlichen, demokratischen Zielen, die da heißen: Schutz der Privatsphäre und Klimaschutz.

Vor diesem Hintergrund würde, so meine ich, auch die Debatte um New Work wieder mehr Sinn erhalten.

Das Netz, der Gulag unserer Zeit – Interview der taz mit Bazon Brock

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Die Occupy-Bewegung ist wie die arabischen Volksaufstände von den neuen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter geprägt worden. Sie haben das Internet einmal als „totalitär-faschistisches Weltlager der Zukunft“ bezeichnet. Wie kommen Sie darauf?

Das Netz ist trotz dieser positiven Wirkungen der Gulag unserer Zeit.

Finden Sie?

Alle wissen alles über Sie, Ihre Daten werden lebenslang gespeichert, damit man Sie jederzeit in der Hand hat. Jedes Datum Ihrer Bewegungen, jedes Datum Ihres Austausches mit anderen Menschen, kann jederzeit von Machtinstitutionen kontrolliert und abgezogen werden. Wir werden es noch hinreichend erleben, wie durch so gewonnene Daten, die heute noch unter Terrorabwehr laufen, eines Tages unsere Demokratie aufgehoben wird. Die Erfahrungen mit der Staatssicherheit in der DDR und dem nationalsozialistischen Hitler-Regime lehren uns doch, wie schnell solche Daten missbräuchlich verwendet werden können.

Deutliche Worte!

Written by Östermann

18. Februar 2012 at 21:18

Wie Facebook, MySpace, StudiVZ und Co mit unseren Daten umgehen. SWR2-Gespräch mit Hendrik Speck – http://bit.ly/dt9JgL

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Was bedeutet „Freund“ bei Facebook? Was bedeutet es, dass amerikanische Unternehmen die Sozialen Netze dominieren, die die europäische Kultur des Datenschutzes überhaupt nicht kennen? Wer im Social Web unterwegs ist, kommt über kurz oder lang nicht umhin, sich mit solchen Fragen zu beschäftigen und sich zu überlegen, was er von sich Preis gibt und kommerziellen Unternehmen die Gelegenheit gibt, mit den eigenen Daten Umsätze zu machen.

Hendrik Speck, Professor für Digitale Medien an der FH Kaiserlautern, über die Geschäftsmodelle der Social-Web-Unternehmen: http://bit.ly/dt9JgL

Facebook, Myspace, Studi-VZ und Co.:Wie gehen soziale Netzwerke mit unseren Daten um? Gespräch mit Hendrik Speck. SWR2 Impuls vom 12.02.2010. (7:59 min)

Written by Östermann

14. Februar 2010 at 16:48

Veröffentlicht in Web 2.0

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