Östermanns Blog

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Manifeste (9): Manifesto for Beautiful Business

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We are biological, natural creatures, not machines.

Dieser Satz könnte als Überschrift über dem ganzen Manifesto for Beautiful Business stehen.

Die negativen Visionen, die mit Automatisierung und vor allem künstlicher Intelligenz verbunden sind, wecken die Sehnsucht nach einer lebenswerten Ausprägung der digitalen Welt. Die Tendenzen sind unübersehbar, dass der Mensch von den großen Netzkonzernen als Produkt oder als Maschine gesehen wird oder – wie Heinz von Foerster sagen würde – trivialisiert wird. Die Kräfte, die eine humane Spielart der vollständig vernetzen und von Algorithmen durchdrungenen Welt entwerfen, formieren sich nur langsam. Es wächst eine Sehnsucht nach dem menschlichen Maß. Diese Sehnsucht fasst dieses Manifest in Worte.

Es ist 2015 in einem Workshop in London entstanden und von Tim Leberecht, einem Marketing- und Design-Experten, der früher für frog design tätig war, veröffentlicht worden. Leberecht ist Mitbegründer eines Netzwerks namens Business Romantic Society, das nichts weniger als die „Schönheit der Geschäftswelt im Maschinenzeitalter“ anstrebt.

Die Autoren betonen, dass es sich nicht um einen Rahmen, eine Vorlage oder einen Aufruf handelt. Vielmehr sei das Manifest vollkommen romantisch und verleihe nur einem Wunsch Ausdruck.

Hier die Leitsätze im Wortlaut. Im Original finden sich unter jedem dieser Sätze  Spiegelstriche, die die Aussage erläutern, bekräftigen, manchmal auch erst verständlich machen und immer wieder irritieren.

We trust that by creating a more beautiful experience of work, we will create growth and find opportunity.

We pay attention to the intangibles.

We thrive in the tension between profit and meaning.

We pay attention to culture and context.

We look for new frames.

We believe that the most beautiful route brings more value than the most direct route, and that we will find productivity through obliquity.

We respect cycles of life and honor the disruptions to those cycles.

We value service and sacrifice from passion rather than from enforced policy.

We are curious and questioning.

We value flexibility in how, when, and for what compensation we work.

We are resilient.

We are biological, natural creatures, not machines.

We are thick, dense, and inefficient.

We shift from the rational to the intuitive.

We work with purpose and strive for significance.

Our work is transformational for the people involved, not just about getting bigger.

Das Manifest lässt sich einerseits als flammendes Plädoyer für Menschlichkeit und Lebendigkeit in der Arbeitswelt lesen. Natürlich wirkt der Text in einigen Punkten widersprüchlich, manchmal auch fragwürdig. Er betrachtet Kultur allein in der Arbeits- und Geschäftswelt. Gesellschaftliche oder ökologische Rahmenbedingungen blendet das Manifest nach meinem Eindruck (fast) komplett aus. In der Verbindung mit der Rolle als Unternehmensberater und Speaker, die Leberecht ausfüllt, kann der Text zudem leicht wie hohles Marketing-Getöse wirken.

Das Manifest liefert eine Reihe an überraschenden, einladenden, oft auch mutigen Gedanken, wenn man in die Details einsteigt. Zum Beispiel, wenn es heisst:

Our work is purposefully inconsistent.

Our humanity cannot be reduced. It emerges as a result of our complete selves.

Every now and then, we will be called into a quest, without even understanding what it is that we are seeking.

We transform the consumers of the products and services of our clients, through our service.

Manche Gedanken machen neugierig, wie die Praxis dazu wohl aussehen mag. Zum Beispiel:

We believe that the choice between profitability and beauty in business is based upon a false distinction. The process of struggle with meaningful work is as valuable as the end product that it creates.

We are a tribe.

We look to the past for inspiration as much as to the future.

We believe in the strength of strong ties, in the attachment that comes from spending more time on something or with someone than necessary.

Manche Gedanken lassen mich zweifeln, ob sie ernst gemeint sind. Ich meine damit vor allem die Abkehr von der reinen Profit- und Effizienzorientierung. Genau dies ist einer der wesentlichen Antreiber für den digitalen Wandel. IT hat immer mit Effizienzsteigerung zu tun. Das ist der Motor der Entwicklung. Das gilt unverändert für die Algorithmisierung aller Lebensbereiche und für die Künstliche Intelligenz.

Leberecht hat in einem Vortrag bei Vitra die Idee des romantischen Wirtschaftens und Arbeitens ausgebreitet. Seine Überzeugung: Wir brauchen eine neue Romantik. Denn die eigentliche Gefahr der Künstlichen Intelligenz für den Menschen sei, das er die Fähigkeit zu fühlen verliere.

Er nennt darin eine Fülle praktischer Beispiele, die zum Nachdenken anregen. Besonders spannend ist etwa die „dicke Präsenz“ oder thick presence. Wir sind durch Smartphones und Soziale Medien bei vielen Menschen lose präsent. Es entsteht jedoch nicht wirklich ein emotional berührender Kontakt. Freundschaften sind in der Krise. In der Gegenbewegung entstehen neue Formen der Begegnung, wie z.B. die „I-Am-Here-Days“ in New York. Zehn Personen treffen sich einmal im Monat, um sieben Stunden miteinander zu verbringen. Einmal sieben Stunden schafft mehr Intimität und Bedeutung, als siebenmal eine Stunde, so die Annahme. Oder Zappos. Dort werden die Mitarbeitenden für die Länge der Gespräche belohnt. Leberecht deutet das als Antieffizienz. Nur, hier muss der romantische Effekt offenbar ganz unromantisch mit Anreizen provoziert werden.

Bei aller Ambivalenz: Je mehr ich mich in das Manifest vertiefe, umso mehr wirkt der Text in seiner Schönheit und Vielschichtigkeit anregend.

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Written by Östermann

21. September 2018 at 18:42

Manifeste (1): Das digitale Manifest

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Der Wahlkampf für die Bundestagswahl 2017 hat die klaffende Lücke deutlich gezeigt, die sich zwischen dem gelebten und dem notwendigen gesellschaftlichen Diskurs über die Folgen der Digitalisierung auftut. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Initiativen, die versuchen, eine breite Debatte über die Beziehung von Mensch und Technik und über Spielräume zur Gestaltung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen anzustoßen. Eine Form, den grundlegenden Diskurs zu führen, sind Manifeste und Thesen. Ein Beispiel hat vor einigen Jahren etwa  Dirk Baecker mit seinen 22 Thesen zur nächsten Gesellschaft beigesteuert. In diesem Blog werde ich in nächster Zeit immer wieder auf grundlegende Äußerungen der Zivilgesellschaft hinweisen.

Einen gemeinsamen Appell zur Sicherung der Freiheit und Demokratie haben neun Wissenschaftler und Experten 2015 vorgelegt. Sie sehen die Gesellschaft am Scheideweg. Auch zwei Jahre nach Veröffentlichung scheint es so, als ob die Diagnose unverändert zutrifft:  Es entwickelt sich alles in Richtung eines Feudalismus 2.0. Für eine Kurskorrektur in Richtung Demokratie 2.0 fordern die Autoren des Manifests die Einhaltung folgender Grundprinzipien:

  1. die Funktion von Informationssystemen stärker zu dezentralisieren;
  2. informationelle Selbstbestimmung und Partizipation zu unterstützen;
  3. Transparenz für eine erhöhte Vertrauenswürdigkeit zu verbessern;
  4. Informationsverzerrungen und -verschmutzung zu reduzieren;
  5. von den Nutzern gesteuerte Informationsfilter zu ermöglichen;
  6. gesellschaftliche und ökonomische Vielfalt zu fördern;
  7. die Fähigkeit technischer Systeme zur Zusammenarbeit zu verbessern;
  8. digitale Assistenten und Koordinationswerkzeuge zu erstellen;
  9. kollektive Intelligenz zu unterstützen; und
  10. die Mündigkeit der Bürger in der digitalen Welt zu fördern – eine „digitale Aufklärung“.

Die Prinzipien sind ganz darauf ausgerichtet, die Menschenrechte in einer digitalisierten Welt zu sichern. Im Mittelpunkt steht das informationelle Selbstbestimmungsrecht, das jedem zusteht, heute jedoch massiv bedroht ist. Die Prinzipien sind realisierbar, setzen aber politische und rechtliche Rahmenbedingungen voraus. Sie lassen sich als Abwehr gegen die massive Verschiebung der Machtverhältnisse auf die wenigen, die die Algorithmen kontrollieren, lesen. Sie lassen sich aber auch – und das scheint mir wesentlich – als Hinweis lesen, welche Anknüpfungspunkte es gibt, gemeinsam eine digitale Zivilgesellschaft zu formen, die auf verteilte Macht nach demokratischen Prinzipien setzt.

Im Kern geht es um eine Alternative zur Verhaltenssteuerung durch Algorithmen und künstliche Intelligenz. Dirk Helbing – einer der Autoren des Manifests – hat hierzu ausführlich dargelegt, weshalb dieses „Big Nudging“ – das auf ein veraltetes wissenschaftliches Konzept, den Behaviorismus, setzt – zum Scheitern verurteilt ist.

Obwohl bereits 90 Länder Nudging verwenden, haben die gesellschaftlichen Probleme nicht abgenommen. Im Gegenteil. Die Klimaerwärmung schreitet ungebremst voran. Der Weltfrieden ist brüchig geworden und die Sorge vor Terrorismus allgegenwärtig. Cyberkriminalität explodiert, und auch die Wirtschafts- und Schuldenkrise ist vielerorts immer noch ungelöst.

Den Vertretern einer solchen Verhaltenssteuerung fehlt das Verständnis für komplexitätsbedingte Probleme. Es ist weder klar, was gut oder schlecht für die Gesellschaft ist, noch gibt es keine Maßnahme, die für alle Menschen gut wäre.

Die heute angewandten Big-Data-basierten Personalisierungsverfahren schaffen vielmehr das Problem zunehmender Diskriminierung.

In einem komplexen System wie der Gesellschaft führt die Verbesserung in einem Bereich fast zwangsläufig zu einer Verschlechterung in einem anderen. So können sich großflächige Eingriffe leicht als schwerwiegende Fehler erweisen.

Die Autoren deuten eine Fülle an Lösungsansätzen an, die geeignet erscheinen, die Errungenschaften der Demokratie, allen voran Pluralismus und Vielfalt, auch in der digitalen Welt zu erhalten.

Die Lösung der Zukunft lautet kollektive Intelligenz: Citizen Science, Crowd Sourcing und Online-Diskussionsplattformen sind […] eminent wichtige neue Ansätze, um mehr Wissen, Ideen und Ressourcen nutzbar zu machen.

 

Written by Östermann

5. November 2017 at 11:00

Sensoren (8): Machtverschiebungen und Regierung als Netzwerk

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Kürzlich hatte ich an dieser Stelle über Zygmunt Bauman geschrieben. Er betont die Machtverschiebung von der Politik zu den Monopolen des Internets , die zu einer tiefen Spaltung der Gesellschaft in zwei Sphären führt. In diesem Beitrag sollen weitere Stimmen zu Wort kommen, die sich mit den Machtverschiebungen durch den Gebrauch oder Missbrauch der Netzwerk-Technologien und mit möglichen Lösungen für die digitale Gesellschaft befassen.

Peter Kruse hatte auf der Basis seiner vielfältigen Analysen kultureller Kraftfelder in der Gesellschaft die Machtverschiebung zu den Kunden, Mitarbeitern und Bürgern betont. Die Systemarchitektur habe sich grundlegend verändert, stellte er 2010 bei einer Anhörung vor der Enquéte-Kommission Internet und digitale Gesellschaft fest.

Wer sind die Systemarchitekten? Eigentlich müsste in einer funktionierenden Demokratie der Souverän auch Systemarchitekt sein. Diese Rolle haben die Bürger eingebüßt. Sie können die ihnen angebotene Systemarchitektur zwar nutzen, um sich in Bewegungen zu organisieren. Sie gewinnen an politischer Macht. Sie haben aber keinen Einfluss auf die Infrastruktur, die, mit Kruse gesprochen, „Vernetzungsdichte, Spontanaktivitäten und kreisende Erregung“ erst ermöglicht.

Die Politik verliert die Gestaltungsmacht einerseits an die Internet-Konzerne, die mit ihren Plattformen die Infrastruktur für die digitale Gesellschaft politisch unkontrolliert aufbauen und bereitstellen, und andererseits an die Bürger, die die Plattformen für ihre Zwecke nutzen können. Zwei Varianten scheinen zu dominieren, wie die alte politische Macht einerseits und die neue ökonomische Macht andererseits versuchen, mit den unberechenbaren Folgen der Vernetzung umzugehen und eine berechenbare Gesellschaft herzustellen: Datendiktatur oder Verhaltensdiktatur.

In autoritären und totalitären Regimen ziehen die Mächtigen die nationalen Grenzen auch im Netz hoch. In Nordkorea gibt es kein Internet, sondern ein vollständig zentral kontrolliertes Intranet. Ähnlich versucht es China mit dem Blockieren ausländischer Seiten und lässt soziale Vernetzung nur auf eigenen Versionen sozialer Netzwerke zu.

In demokratischen Ländern beherrschen wenige transnationale Technologiekonzerne die Algorithmen. Diese Konzerne sind die Systemarchitekten. Sie bestimmen die Regeln.

Isabella Mader vom Excellence Institute in Wien hat 2015 in einem Vortrag vor dem Global Peter Drucker Forum am Beispiel Uber beschrieben, wie die Konzerne der großen Internet-Plattformen die Regeln verändern, und zwar global. Die Mitarbeiter haben keine Arbeitsverträge mehr, sondern agieren selbständig auf der Plattform. Sie haben keinen Chef. Sie haben keinen Ansprechpartner, wenn sie z.B. von Kunden unbegründet schlecht bewertet werden. Diese Unternehmen schrumpfen auf einen Kern und holen sich die Services, die sie für ihre Wertschöpfung brauchen, in den Netzwerken außerhalb des Unternehmens.

Es gibt Arbeit oberhalb des Algorithmus und es gibt Arbeit unterhalb des Algorithmus. Die Mitarbeiter unten erhalten die Aufgaben von der Plattform, die Mitarbeiter oben programmieren die Plattform. Die Ideologie ist in den Code hineinprogrammiert, wie bei Amazon Turk, der Plattform für Arbeitsvermittlung. Die „Turker“, also die Freelancer, die auf diese Plattform angewiesen sind, klagen: „Wage theft is a feature, not a bug.“

Das Muster dahinter wird erkennbar, so Mader, wenn man die gesellschaftlichen Umbrüche früherer Zeiten mit dem heutigen Umbruch vergleicht. Die frühen Industriellen verdrängten die Handwerker. Diese frühen „Räuberbarone“ waren Eigentümer des Produktivvermögens. Sie konnten die Arbeitsbedingungen und Löhne diktieren. Die „digitalen Räuberbarone“ heute organisieren das Produktivvermögen anderer im Netz. Sie sind nicht mehr Eigner des Produktionsmittel. Kein Hotel gehört Booking.com. Kein Apartment gehört AirBnB. Keine Zeile Content gehört dem größten Medienunternehmen Facebook.

Es geht, so Mader, bei diesen Erscheinungen weniger um die Frage Roboter vs. Menschen, sondern um die Frage: Wie gehen Menschen mit Menschen um?

Wie können demokratisch legitimierte Regierungen in dieser Situation wieder zu einer gestaltenden Rolle zurückfinden? Wie können sie die Foren für die Diskussion in der Gesellschaft bereitstellen? Mader bekennt:

„I would love to see government becoming a network themselves, disrupting themselves.“

Der Glaube, die Plattformen würden es selbst schon zum Besten richten, täuscht. Über Jahrhunderte errungene soziale Standards, wie z.B. Mindestlöhne, drohen in der Transformation der Gesellschaft verloren zu gehen. Deshalb ist das Ringen um die digitale Demokratie so wichtig.

Mader macht auf Wolfgang Müller, Direktor bei der Stadt Wien, aufmerksam. Er hat auf demselben Global Peter Drucker Forum über das sich wandelnde Selbstverständnis der Stadt Wien hin zu einer Smart City gesprochen (s. Video von 25:00 bis 38:25).

We believe, only if many smart people working together in a smart way a smart city is born. … It’s mainly not technology-driven but community-driven. You can have a city that works for a few or a city that works for just everyone.

Und weiter:

The guiding rule is simple. It is just one word: Together!

Er nennt drei Faktoren, die dieses „Together“ ermöglichen.

  • Technologie, die dem Menschen dient, nicht umgekehrt.
  • Begegnung (er spricht von „real life communication“), die sinnvoll wechselt zwischen Kommunikation „face-to-face“ und „online“. In der Stadt ist das leichter, als in einem ganzen Land.
  • Gemeinschaft („community“). Wenn fast alles in Netzwerken organisiert ist, hat eine Stadt in Netzwerken zu arbeiten.

We have to become a network, to consist of networks and get part of networks. … In a network you have to treat everybody with respect.

Die leitenden Regeln bauen auf zwei wichtige Prinzipien.

  • Ähnlich dem Grundsatz der US-Army „Never leave a friend behind“ sollte jeder  sich beteiligen und profitieren können. Jeder Mensch wird respektiert. Ausgegrenzte sind eingeladen, jederzeit wieder anzuklopfen, wie z.B. beim Projekt Spacelab für Jugendliche.
  • Menschen arbeiten für Menschen mit Menschen. Müller sieht darin den Schlüssel zum „sharing government“.

Am Beispiel der Flüchtlingsströme im September 2015 weist er auf die Menschen hin, die sich die „Irene Question“ gestellt hätten: „What can I do?“ Sie fanden eine Antwort. Sie organisierten sich mithilfe der Social Media. Eine rein zivilgesellschaftliche Initiative. Die Zahlen sind eindrucksvoll: Die Reichweite etwa 300 000 Computer, 109 000 selbstorganisierte, freiwillige Arbeitsstunden, 180 000 Mahlzeiten in einem Monat.

Krawatten tragende Beamte, so Müller, hätten das nicht organisieren können. Sie sind es gewohnt, zuerst einen Plan zu machen.

What we see here is civil society. Smart people organizing in a smart way to take over parts of the business of the government in cooperation with the government, creating what could be called a sort of citizen startup. And we think a smart city is a network and it consists of such entities.

Müller lässt keinen Zweifel: Eine Smart City braucht eine aktive Regierung. Diese braucht aber nicht alles im Kleinen zu steuern, sondern sie soll helfen, unterstützen, um Teilhabe bitten und private Initiativen koordinieren.

This sort of „Together“ makes a government agile, flexible and smart.

Ein solches Selbstverständnis für verteilte Macht und Verantwortung in der Netzwerkgesellschaft braucht Zeit. Peter Kruse legte den Politikern am Ende seines  Statements deshalb das Motto ans Herz: „Und bist Du nicht willig, so brauch‘ ich Geduld.“

Navigieren ohne Mausklicks – http://www.andreaslutz.com/

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Andreas Lutz bietet Gelegenheit auszuprobieren, wie zukünftiges Navigieren auf dem Computer mit Stimme und Gesten funktionieren könnte.

Written by Östermann

29. April 2010 at 17:26

Veröffentlicht in Medien, Technologie, Web 2.0, Zukunft

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