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Content vs. Channel: Aufhören, vom Kanal her zu denken – Story Circle – #socialmedia

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In der Social-Media-Welt wächst die Einsicht, dass nicht mehr der Kanal Ausgangspunkt einer medialen Inszenierung sein kann. Das passgenaue Zusammenspiel der Elemente einer Botschaft bestimmt letztlich ihre Wirkung. An dessen Anfang steht die Story. Darauf weist der Social-Media-Berater Mirko Lange in einem interessanten Blog-Beitrag hin.

Der Story Circle, den er vorstellt, zeigt anschaulich, aus welcher Vielfalt an Variablen mediale Inszenierungen heute schöpfen können.

Mit diesem Vorgehen können Sie auch die schöne (aber völlig widersinnige) Idee von der “Reduktion der Kanäle” auf den Müll schmeißen. Das höre ich immer wieder. Das ist falsch. Das Gegenteil ist der Fall! Sie müssen nicht über weniger, sie müssen über mehr Kanäle kommunizieren. Zumindest dann, wenn es die Formate hergeben. Das Problem an der Kanaldenke ist, dass man für jeden einzelnen Kanal eigenen Content entwickeln will. Und muss – natürlich, wenn man vom Kanal her denkt. Wenn Sie aber vom Content her denken, dann entwickeln sie zuerst den Content – und wenn sie ihn schon mal haben, was spricht denn dagegen, wenn sie ihn über jeden möglichen Kanal verteilen. Ihnen muss doch geradezu daran gelegen sein.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Oder vielleicht doch, um einem möglichen Missverständnis vorzubeugen. Es wäre ein Irrtum zu glauben, dass jeder Content 1:1 zu allen Kanälen passt. Die Social-Media-Plattformen bilden ihre eigenen Kulturen heraus. Facebook tickt nunmal anders als Twitter oder Google+. Die Eigenheiten der Kanäle sollte man schon kennen, auch wenn die Story im Mittelpunkt steht.

via wyrschpartner.wordpress.com

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Written by Östermann

21. Dezember 2013 at 10:49

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