Östermanns Blog

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Redaktion und Technik in einem Team – Der neue Newsroom von ZEIT Online

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Unser bisheriger Newsroom in Berlin ist zu klein geworden. Der Umzug in den neuen, sehr viel größeren Newsroom erlaubt uns jetzt, weitere Kollegen von Hamburg nach Berlin zu holen, die Social-Media-Redakteurin und den Community-Redakteur am Newsdesk zu platzieren und die räumliche Trennung von Technik und Redaktion aufzulösen. Viele unserer erfolgreichsten Projekte entstehen ja nicht in Innovations-Jours-Fixes, sondern aus informellen Gesprächen im Newsroom, der Kantine, bei Zigarrettenpausen oder über einer Tasse Kaffee. Im neuen Newsroom werden einige Programmierer deshalb in unmittelbarer Nähe von Entwicklungsredaktion, Grafik, Politik-Ressort und Newsdesk sitzen. Damit ermöglichen wir viel mehr informellen Austausch. Um die unangenehmen Nebeneffekte eines Großraumbüros zu mildern, haben wir im neuen Newsroom auch mehr Ruhezellen, in die man sich bei Bedarf zurückziehen kann.

Wolfgang Blau in einem Interview mit Medium Online über die Integration von Technikern in den neuen Newsroom von ZEIT Online.

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Written by Östermann

6. Dezember 2012 at 22:17

Kluft zwischen möglichen Netzeffekten und den emotionalen Fähigkeiten des Einzelnen – GDI Studie über Transparenz

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«It’s difficult to think of any information in the modern world which doesn’t acquire more meaning, power, richness, context, substance and impact by being intelligently linked to other information.» so Alan Rusbridger, Chefredakteur des Guardian.

Das GDI sieht in einer neuen Studie über die Chancen der Transparenz „eine wachsende Kluft zwischen dem möglichen Mehrwert eines Netzwerks und der mentalen und emotionalen Fähigkeit eines Einzelnen, diese Netzeffekte zu erschliessen.“ Die Menschen brauchen „Systeme (künstliche Intelligenzen), die die schnell anschwellende Datenflut sinnvoll verarbeiten und analysieren können. Und wir sind auf neue Dienstleistungen angewiesen, die das kollektive Wissen für uns Nutzer erschliessen.“

Hier liegen Herausforderungen und Chancen für die klassischen Medien, z.B. durch Visualisierung von sozialen Daten für ein besseres Verständnis der komplexen Wechselwirkungen und Zusammenhänge zu sorgen.

via http://www.gdi.ch/de/Think-Tank/Studien/Product-Detail/7

Written by Östermann

2. November 2012 at 16:42

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