Östermanns Blog

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Die Praxis der Achtsamkeit kommt heute manchmal modisch daher. Dieser Beitrag hebt sich davon wohltuend ab. Lesen – und hören!

Andreas Tapken | thinking in the borderland

Ich verdanke den Jesuiten viel. Mehr als zehn Jahre habe ich in Rom bei ihnen studiert und mit ihnen gearbeitet.
Eine Szene hat sich mir besonders eingeprägt: Als ich an der Gregoriana, der Jesuitenuniversität in Rom, Psychologie unterrichtete, war ich gelegentlich beim Mittagessen der Jesuiten zu Gast. Da saß ich nun inmitten dieser über hundert Ordensmänner, allesamt Professoren, viele von ihnen international bekannte Fachleute in Theologie, Philosophie oder anderen Disziplinen. Während des Mittagessens herrschte ein lautes Stimmengewirr im Speisesaal, rege Diskussionen, Gelächter… Sobald aber das Essen beendet war, gingen alle diese Männer hinüber in die nahegelegene Kapelle. Und dort: Nichts, nur eine gesammelte Stille – ungefähr fünf Minuten lang. Danach machten sich jeder wieder auf den Weg, zurück an die eigene Arbeit.

Mich hat diese Szene jedesmal neu beeindruckt und ich glaube, dass die Energie, die klare innere Ausrichtung und die Schaffenskraft, die ich bei vielen Jesuiten erlebt habe, auch dort ihre…

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Written by Östermann

20. April 2014 um 17:06

Veröffentlicht in Intuition

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