Östermanns Blog

Medienwandel, Strategie, Unternehmensführung im Wandel, Komplexität, nächste Gesellschaft

Fernsehen, Radio und Verlage: Abschied von ihrer Identität als Massenmedium

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Die Musik- und Medienwelt war unfreiwilliger Wegbereiter des Sharings. Für Musik, Filme und Bücher ist das Prinzip Besitz obsolet. Was zählt, ist das Erlebnis und mit anderen darüber zu reden. Für Fernsehen, Radio und Verlage gilt es, sich von ihrer Identität als Massenmedien zu verabschieden. Die Massen kommunizieren schon längst selbst. Wer sie berührt und involviert, gewinnt.

In einem Gastkommentar für Digitaltrends LfM (Ausgabe 2/2013, S. 13) kommt der Trendforscher Peter Wippermann bei der Betrachtung der Shareconomy zu dieser Einschätzung. Mit der kollaborativen Konsumkultur verändere sich die Gesellschaft. Denn: 

Jedes Teilen ist nicht nur eine ökonomische Transaktion, sondern auch eine Beziehung zwischen Menschen. … Die Soziologie hat dafür das Konzept der Multiplexität: Je mehr Funktionen unsere Beziehungen haben, desto stabiler und vertrauensvoller werden sie. Aus Links und Likes entstehen tragfähige Vertrauensnetzwerke.

Die Chance: von der Shareconomy lernen. Sie liefert eine Blaupause.

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Written by Östermann

15. November 2013 um 20:09

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