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Kurator – das neue Bild des Journalismus? – derstandard.at über Armin Wolf

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Wolf ist ein Verfechter der Professionalität. Recherche, Selektion von Informationen, die redaktionelle Aufbereitung und Publikation, beispielsweise bei den Wikileaks-Dokumenten, dafür brauche es Journalisten. Das beste Umfeld bieten „nur professionelle Medien, weil man dafür Ressourcen braucht“. „Journalismus ist ein Beruf, den man in professioneller Struktur anwendet“, erklärte Wolf. Dabei ist Bezahlung ein wichtiger Aspekt. Nach Kommunikationsforscher Denis McQuail ist Journalismus „paid writing for public media with reference to actual and ongoing events of public relevance“.

Das schreibt derstandard.at über eine Vorlesung des ZIP2-Anchorman Armin Wolf an der Universität Wien.

„Letztlich ist Kuratieren das, was auch Journalisten bieten müssen. Das Gatekeeper-Modell ist hinfällig geworden. Das heutige Bild des Journalismus ist das des Kurators“, sagte Wolf.

Eine Rolle spiele dabei nicht nur das Senden, sondern auch das Empfangen. Wolf bemüht Bert Brecht: „Rundfunk ist von einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln.“

via derstandard.at

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Written by Östermann

10. Juni 2012 um 10:16

Veröffentlicht in Medien

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